Butschkow´s Blog



Körpersprache

Autor: Butschkow am 10.10.2019


Körpersprache

Unser Körper ist das Haus in dem wir wohnen – und das mietfrei, geerbt von der Natur. Seinen Unterhalt erbringen wir in Form von Nährstoffen, Freude schenken wir ihm durch Bewegung. Alles könnte so wunderbar klappen, wenn da nicht dieses Leben wäre. Die beiden sind wie Eheleute, mal kommen sie gut miteinander aus, mal überhaupt nicht. Gern nimmt der Körper dem Leben übel. Wir, die wir von diesen beiden abhängig sind, vermitteln das unserer Umwelt dann über unsere Innereien, z.B. „Das geht mir auf den Magen“, „Das geht mir an die Nieren“ oder „Mir kommt die Galle hoch“. Derbe Männer sagen auch gerne: „Du gehst mir auf den Sack.“ Das haben sie exklusiv. Frauen bevorzugen hingegen „Mir brummt der Schädel“ oder „Geh mir nicht auf die Nerven!“ Auch unser Bewegungsapparat kommt nicht zu kurz. „Ich kann das nicht mehr schultern“ oder „Da sitzt mir was im Nacken“ signalisiert eindeutig Unzufriedenheit. Mal frei von der Leber gesprochen: Mit dem vulgären „Fick dich ins Knie“ oder „Leck mich am Arsch“ diskreditiert man eindeutig zwei völlig unschuldige Körperteile.