Spielterror

Autor: Butschkow am 08.09.2017


Spielterror

Zu später Stunde, wenn dass Fest ausklingt und die Gäste erste Müdigkeit zeigen, kommt sie: „Wollen wir nicht was spielen?“ Ich hab´s geahnt. „Pantomomimenspiel?“, fragt sie, als wäre es ihr gerade eingefallen, in Wirklichkeit war es ihr erklärtes Ziel. Sie liebt dieses finale Spiel. Die Gäste, die sich noch sträuben, beharkt sie so lange, bis sie endlich zustimmen. Die, die es zum ersten Mal spielen, klärt sie auf. Und dann kommt, was immer kommt: aus einer gemütlichen Geburtstagsgesellschaft wird eine aggressive Meute. Es wird gestritten und geschrien, geleugnet und manipuliert. Talentfreie werden verhöhnt, neue Talente gepriesen. Aus sanften Wesen quellen Sarkasmus und Zynismus. Als ein gegnerischer Spieler bei der Darstellung von „Apfelkompott“ verbotenerweise leise „Apfel“ sagt, fallen alle über sich her. Als dass SEK das Fest stürmt, ist sie endlich glücklich.

Lesung auf der Leipziger Buchmesse im Literatur-Café

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Leipziger Buchmesse, Samstag 16:30 Uhr im Literatur-Café. Sieht das so aus, als würde mir jemand zuhören? Irrtum. Ich glaube, ich hätte auch die Bedienungsanleitung meiner neuen Obstpresse vorlesen können, hätte keiner gemerkt. Das Messepublikum ist einfach nur froh, endlich mal sitzen zu können und registriert das Gelaber des Vorlesers, im Arrangement mit all den anderen permanenten Nebengeräuschen in der Messehalle, offenbar als entspannende Chill-Book-Fair-Music. Ich hab sie danach alle behutsam geweckt.

















Butschkow auf boersenblatt.net

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Willkommen in Bad Butschkow Cartoonist Peter Butschkow präsentierte seine Werke in Bad König – in den Schaufenstern der Geschäftswelt. Die Idee zu dieser ganz besonderen Ausstellung kam von der Buchhandlung Paperback. PETRA GASS

Eine kleine Gruppe von Passanten bummelt von Geschäft zu Geschäft – und bricht vor jedem Schaufenster in lautes Gelächter aus. Selten ist ein Stadtbummel im kalten Januar so heiter. Anlass zur Freude sind dabei die Cartoons von Peter Butschkow in Bad König im Odenwald. Der Cartoonist aus Langenhorn bespielte das Kurstädtchen vier Wochen lang mit einer Auswahl seiner besten Bilderwitze.



Das Buch: Rebecca, Roswitha und die wilden Siebziger

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Oops! I dit it! Mein Debütroman ist geschrieben und im Buchhandel erhältlich. 360 Seiten und 483 Gramm schwer, aber liest sich leicht „wie Butter“ (Til Mette). Eine kuriose Geschichte, die wiederum unzählige bunte und schräge Geschichten in sich trägt. Die Älteren werden lachend an die alten, irren Zeiten denken, die Jüngeren über die irren Alten dieser Zeit lachen. Ein generationsübergreifendes Buch also: Lachen ohne Altersbeschränkung. Jugendliche unter 16 Jahren allerdings nur in Gegenwart ihrer Eltern.


Peter Butschkow „Rebecca, Roswitha und die wilden Siebziger“ Die Geschichte eines Betruges  –   HIER BESTELLEN


Erschienen im konkursbuch Verlag Claudia Gehrke ISBN 978-3-88769-588-0