Hallo, Özil

Autor: Butschkow am 24.07.2018


Mal ein offenes Wort? Beklagst dich über Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und hast offenbar überhaupt nichts begriffen? Exakt das absolute Gegenteil war der Fall: Die deutschen Fußballfans haben dich, ihren Özil, den genialen Fußballer mit türkisch-stämmigen Wurzeln, den brillanten Techniker, den Mann mit dem feinen Füßchen und den klugen Pässen, geliebt, verehrt und mit Auszeichnungen überhäuft. Sie waren unglaublich stolz auf dich, insofern warst du ein Paradebeispiel für gelungene Integration. Dann hast du mit dem Präsidenten deines Mutterlandes geschmust, was deinen deutschen Landsleuten nicht gefallen hat. Vielleicht waren sie einfach nur eifersüchtig, vielleicht aber auch nur ein bisschen enttäuscht? Gerade das stolze und emotionale Türkenherz in dir sollte doch solche Gefühle verstehen. Nachdem dir das bewusst wurde, hättest du den Deutschen doch ehrlich sagen können, dass du als Kind aus einfachen Verhältnissen, in diesem für dich erhabenen Moment, im Herzschlag deines türkischen Erbgutes irgendwie nicht an Unterdrückung von Meinungsfreiheit und präsidialer Diktatur gedacht hast, du bist schließlich Fußballer und nicht von Amnestie International. Außerdem hast du keine Solidaritätsbekenntnisse für die AKP unterschrieben, nur ein T-Shirt hochgehalten, und du hättest auf eine lange Bilderstrecke hinweisen können, auf der sich Superstars aus allen Sportdisziplinen in der Vergangenheit fröhlich mit den zwielichtigsten Figuren aus den internationalen Machtzentren aus Sport und Politik haben ablichten lassen. Die enttäuschten Deutschen hätten nicht zu Unrecht die fehlende Sensibilität ihres geliebten Özils beklagt, sicher aber sein ehrliches Statement anerkannt und sich von seinen genialen Pässen wieder versöhnen lassen. So was nennt man klar Tisch machen. Fehler machen wir alle. So aber ist aus deinem Fall ein absurdes Theater mit völlig irren, gegenseitigen Rassismus- und Beleidigungsvorwürfen geworden. Und der öffentlichkeitslüsterne Lothar Matthäus hat sich im Schatten deines Eklats sofort an Putin rangeschmissen.


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Aus Bad König wird wieder Bad Butschkow

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Zwei Zeichner, ein Gen-Pool: Onkel Peter Butschkow und Neffe Ralf Butschkow. Der Cartoonist und der Kinderbuchillustrator, zum ersten Mal vereint in einer dualen Ausstellung ab 26. Mai in Bad König (anlassmäßig in dieser Zeit in „Bad Butschkow“ umgetauft) im schönen Odenwald. Ein Feuerwerk der Striche, ein Genuss für alle Freunde der Zeichenkunst. Herzlich Willkommen in Bad Kö...ähm...Bad Butschkow!

26. Mai 2019 ab 11 Uhr Kinderbuchillustrationen von Ralf Butschkow und um 19.30 Uhr Peter Butschkows neue Cartoonshow, alles in der Rathausgalerie am Schloßplatz.





Kaum zu glauben, aber bald ist 2020.

Kluge Menschen leben im Jetzt – und planen langfristig.
Für alle: Ab Juni rollt die neue Butschkow-Kalenderwelle,
hier an dieser Stelle!

























Überleben im Garten von Peter Butschkow ist da!

Überleben im Garten | ueberleben_1.jpgÜberleben im Garten | ueberleben2_1.jpg

Pünktlich zum Frühlingsbeginn gibt es eine lustige Überlebenshilfe für alle Gründäumler!


Im Frühling ein Blütenmeer, im Sommer ein zweites Wohnzimmer – leider auch bei den Nachbarn – im Herbst ein Freiluft-Fitness-Center und im Winter außer Dienst.


Wie Sie und Ihre Pflanzen das ganze Jahr am besten Überleben, das zeigt Peter Butschkow mit seinen erdverbundenen, humorvollen Texten, einem Strauß bunter Cartoons, blumigen Gedichten und knackigen Rätseln.


Peter Butschkow ist ein echtes Berliner Urgewächs mit Sehnsucht nach ländlichem Sauerstoff. Im Jahr 1944 wurde er in Berlin gezüchtet und aufgezogen. Mittlerweile wohnt der Cartoonist und Autor im Norden Deutschlands, in einem Haus mit Garten und Nachbarn. Er versorgt seinen Rhododendron und seine Leser regelmäßig mit Wasser und gutem Humor.