Der schlaue Fuchs

Autor: Butschkow am 30.03.2018


Fuchs

Sich selber vorzuführen ist wohl zugleich die gnadenloseste Form der Selbsterkennung. Ich habe mal, als unsere beiden Söhne noch klein waren, an einem Osterfest mit der Videokamera festgehalten, wie sie im Garten aufgeregt herumkrochen und unter Büschen und Sträuchern Ostereier suchten. Jedes Mal, wenn sie einem Versteck immer näherkamen, sagte ich: „Wasser!...Kohle!...Feuer! Feuer!...“ Hatten sie das Ei gefunden, begleitete ich das mit einem jauchzenden: „Jaaaaaaa, der Osterhase ist vielleicht ein schlauer Fuchs!“ Und das bei jedem Eierversteck, ungelogen gut ein dutzend Mal. Irgendwie war mir wohl nicht bewusst, dass beim Drehen des Streifens mein debiles Gebrabbel mit aufgezeichnet wurde. Wie ich auf die Idee kam, aus einem Osterhasen einen Fuchs zu machen, bleibt mir bis heute ein Rätsel. Dieser Film gilt bis heute innerhalb unserer Familie als bedrückendes Dokument elterlichen Kontrollverlustes.

Lesung aus den wilden Siebzigern in Tübingen

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„… das liest sich ja wie Butter! Ich habe angefangen und wollte nicht aufören …“ (Til Mette): Der Vortragskünstler und bekannte Cartoonist Peter Butschkow liest aus seinem Debüt „Rebecca, Roswitha und die wilden Siebziger“. Ein beschwingter Roman über große Gefühle in einer durchgeknallten Zeit. Mit Witz, Ironie und tieferer Bedeutung entwirf Peter Butschkow in seinem ersten Roman einen kuriosen Mikrokosmos schräger Typen auf der Suche nach Freiheit, Lust und Liebe. Vor dem Hintergrund eines irrwitzigen Täuschungsmanövers entfaltet sich dabei ein so farbenfrohes wie kurzweiliges Zeitporträt. Ein Panorama der 60er- und frühen 1970er-Jahre in komödiantischer Form, das weniger vom „Äußeren“, den politischen Ereignissen handelt, sondern von „typischen“ Menschen erzählt und die Atmosphäre hautnah zum Leben erweckt.

Donnerstag, 26. April 2018, 18 UhrStadtmuseum Tübingen, Kornhausstraße 10, 72070 Tübingen







Lesung auf der Leipziger Buchmesse im Literatur-Café

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Leipziger Buchmesse, Samstag 16:30 Uhr im Literatur-Café. Sieht das so aus, als würde mir jemand zuhören? Irrtum. Ich glaube, ich hätte auch die Bedienungsanleitung meiner neuen Obstpresse vorlesen können, hätte keiner gemerkt. Das Messepublikum ist einfach nur froh, endlich mal sitzen zu können und registriert das Gelaber des Vorlesers, im Arrangement mit all den anderen permanenten Nebengeräuschen in der Messehalle, offenbar als entspannende Chill-Book-Fair-Music. Ich hab sie danach alle behutsam geweckt.

















Butschkow auf boersenblatt.net

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Willkommen in Bad Butschkow Cartoonist Peter Butschkow präsentierte seine Werke in Bad König – in den Schaufenstern der Geschäftswelt. Die Idee zu dieser ganz besonderen Ausstellung kam von der Buchhandlung Paperback. PETRA GASS

Eine kleine Gruppe von Passanten bummelt von Geschäft zu Geschäft – und bricht vor jedem Schaufenster in lautes Gelächter aus. Selten ist ein Stadtbummel im kalten Januar so heiter. Anlass zur Freude sind dabei die Cartoons von Peter Butschkow in Bad König im Odenwald. Der Cartoonist aus Langenhorn bespielte das Kurstädtchen vier Wochen lang mit einer Auswahl seiner besten Bilderwitze.



Das Buch: Rebecca, Roswitha und die wilden Siebziger

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Oops! I dit it! Mein Debütroman ist geschrieben und im Buchhandel erhältlich. 360 Seiten und 483 Gramm schwer, aber liest sich leicht „wie Butter“ (Til Mette). Eine kuriose Geschichte, die wiederum unzählige bunte und schräge Geschichten in sich trägt. Die Älteren werden lachend an die alten, irren Zeiten denken, die Jüngeren über die irren Alten dieser Zeit lachen. Ein generationsübergreifendes Buch also: Lachen ohne Altersbeschränkung. Jugendliche unter 16 Jahren allerdings nur in Gegenwart ihrer Eltern.


Peter Butschkow „Rebecca, Roswitha und die wilden Siebziger“ Die Geschichte eines Betruges  –   HIER BESTELLEN


Erschienen im konkursbuch Verlag Claudia Gehrke ISBN 978-3-88769-588-0